Ansprechpartner

Katharina Augustin

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Carolin Althoff

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Patientenorientiert.Abgestuft.Interdisziplinär.Netzwerk.

Das Projekt untersucht, ob eine neue Versorgungsform die Versorgungsqualität und -effizienz von Menschen mit Risikofaktoren für chronifizierende Schmerzen verbessern kann. Ein Element dieser neuen Versorgungsform ist die umfassende Untersuchung der Betroffenen in Form eines interdisziplinären multimodalen Assessments durch ein Team aus ärztlichen, psychologischen und physiotherapeutischen Disziplinen. Sie sollen Diagnosen gemeinsam stellen und Therapien gemeinsam empfehlen.

 

Zudem bietet die neue Versorgungsform – ergänzend zur Regelversorgung – zwei ambulante Therapien an:

  • eine begleitende, interdisziplinäre und multimodale Schmerzbehandlung in Form von Gruppentherapien
  • eine Gruppenschulung mit Informationen zur Erkrankung und zu Methoden der Schmerzbewältigung.

 

Die Behandlungsverläufe und -ergebnisse der neuen Versorgungsform werden mit denen der Regelversorgung verglichen.

Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 7 Millionen Euro gefördert.

 

Im Erfolgsfall entsteht das Modell einer ressourcenorientierten und interdisziplinären Diagnostik sowie eine patientenorientierte und bedarfsgerechte Therapie für Menschen mit Risikofaktoren für eine chronische Schmerzentwicklung generell.

Ziele des Projektes

Das Projektziel liegt in der Verbesserung der Versorgungsqualität und Versorgungseffizienz für Patienten mit Risikofaktoren für chronifizierende Schmerzen

 

  • Einführung eines frühen interdisziplinären multimodalen Assessments (IMA) mit systematischen Aufgreifkriterien und anschließender Steuerung schmerzkranker Patienten in ein für sie optimales Behandlungssetting
  • Angebot von 2 niederschwelligen interdisziplinären multimodalen (Schmerz-) Therapiemodulen Edukation und Begleittherapie zusätzlich zu fachbezogener Diagnostik und Therapie oder intensiver schmerzmedizinischer Versorgung in der Regelversorgung

Zielgruppe

Zielgruppe der neuen Versorgungsform sind Patienten mit Schmerzen, die ein erhöhtes Risiko für eine Chronifizierung aufweisen. Sie werden als Population durch folgende primäre Indikatoren charakterisiert:

 

  • Alter ab 18 Jahre
  • Schmerzen seit mehr als 6 Wochen oder Schmerz-Rezidive trotz fachspezifischer Behandlung
  • Einschränkung des Lebensvollzugs und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität durch den
  • Schmerz
  • mit Risiko zur Chronifizierung ihrer Schmerzen
  • aktuelle Arbeitsunfähigkeit seit 4 Wochen bzw. kumulierte Arbeitsunfähigkeit von mind. 6 Wochen in den vergangenen 12 Monaten
  • schmerzrelevante Diagnosen zur Schmerzlokalisation und weiteren Erkrankungen
  • eine anstehende Therapieentscheidung zu einem operativen Eingriff
  • ausgeprägtes medizinisches Inanspruchnahmeverhalten

Neue Versorgungsleistung in PAIN2020

 

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