FAQ – Dokumentation

Sie erhalten von uns einen Link, über den Sie Zugriff auf einen Ordner  „01_Dokumentation“ haben, der alle von Ihnen benötigte PAIN2020-Dokumentationsunterlagen enthält. Hier finden Sie gegliedert in Unterordnern folgende Unterlagen:

01_Patientenbezogene Dokumentation im Zentrum:

enthält alle patientenbezogenen von Ihnen auszufüllende Dokumente. Zur leichteren Handhabbarkeit sind die Dokumente nach dem Zeitpunkt im Versorgungsverlauf als Druckvorlage zu „Päckchen“ zusammengefasst (Info Termin Päckchen, IMA-Päckchen etc.)

02_Vorlagen (Word-Versionen):

Dokumentationsvorlagen, die Sie an den Bedarf Ihres PAIN2020-Zentrums anpassen können.

03_Gesamte Dokumentationsvorlagen:

in diesem Unterordner sind alle Dokumentationsunterlagen nochmals Zeitpunkt bezogen in „Paketen“ zusammengefasst.

Bestellformular:

Alle vom Patienten auszufüllende Dokumente werden Ihnen, um ein einheitliches Layout zu gewährleisten, von uns gedruckt zur Verfügung gestellt. Dies gilt auch für alle Dokumente für die Zuweiser und die Kontrollbedingung SRV. Über das Bestellformular können Sie diese Dokumente bei uns anfordern.

Dokumentationsverzeichnis inkl. Aufbewahrungsort:

Übersicht über alle vorhandenen PAIN2020– Dokumentationsunterlagen

  • um Ihnen den Start zu erleichtern, erhalten Sie zunächst ein PAIN2020 Set, das folgende Unterlagen enthält:
  • Dokumentationsverzeichnis
  • Bestellformular
  • alle Pakete in einmaliger Ausführung mit den von uns gedruckt zur Verfügung gestellten Dokumenten
  • eine Fächermappe
  • den Link mit allen PAIN2020-Dokumentationsunterlagen

Bitte prüfen Sie zunächst die Vorlagen und passen Sie sie ggf. auf Ihre Bedingungen an.

Ganz wichtig: In die Patienteninformation und die Patienteneinwilligung -hier als word-Versionen- tragen Sie bitte Ihre Kontaktdaten ein für

  • den studienverantwortlichen Arzt,
  • den Datenschutzverantwortlichen,
  • den Datenschutzbeauftragten und
  • Ihre Datenschutz-Landesbehörde ein (Speichern Sie sich die Datei, dann haben Sie sie einmal für alle Patienten).

Prüfen Sie die Unterlagen in der Fächermappe. Dann drucken Sie sich je Termin eines der patientenbezogenen „Päckchen“ aus. Jeder Termin hat ein „Titelblatt“, das Sie durch die Termine führt.

Informationen zu Verwaltung und Eingabe der Dokumente sind in dem Dokument „Dokumentenverzeichnis inkl. Aufbewahrungsort“, in den Handbüchern (insb. das Handbuch für die Dokumentationsassistenz), in den Titelblättern sowie auf jedem Dokumentationsbogen enthalten.

Zusammengefasst gilt, dass während der laufenden Studie alle Dokumente im PAIN2020-Zentrum verwaltet und die mit der Patienten-ID pseudonymisierten Bögen durch das PAIN2020-Zentrum eingegeben werden. Wenn nur bestimmte Passagen einzugeben sind, sind diese im Dokument mit einem kleinen Bildschirm gekennzeichnet. Bei Nichtteilnahme oder bei Ausschluss eines Patienten werden einzelne Angaben (siehe Handbuch Dokumentationsassistenz) von Ihnen anonym in die PAIN2020DB eingegeben

Die Evaluationsbögen für IMA und Therapiemodule werden nach Göttingen bzw. Dresden gesandt. Die Verlaufsfragebögen als Papierform können (nach Dokumentation des Eingangs) nach Greifswald zur Dateneingabe gesandt werden.

Hier gibt es zwei Optionen:

  • Die Excel-Patientenliste kann über die Patienten-ID oder über die Datumsangaben für die Fragebögen diesen Patienten in der PAIN2020-Datenbank aufrufen.
  • Direkte Dateneingabe in die PAIN2020-Datenbank. Jedes PAIN2020-Zentrum kann für jede Berufsgruppe und Dokumentationsverantwortlichen einen eigenen Zugang zur PAIN2020-Datenbank einrichten. Bitte stellen Sie dabei sicher, dass Sie den richtigen Patienten aufgerufen haben.

Nach Abschluss der Studie können die mit der Patienten-ID pseudonymisierten Dokumente in Greifswald archiviert werden. Dafür muss ein Verzeichnis angelegt werden, welche Bögen von welchen Patienten enthalten sind.

Die Excel-Patientenliste benötigt einen Zugang zum Internet. Dieser muss meist intern durch den Datenschutzbeauftragten des PAIN2020-Zentrums geprüft werden. Dazu gibt es zunächst eine Testdatei.

Die Speicherung der Excel-Patientenliste hängt von Ihrer Arbeitsorganisation ab: Die Excelliste sollte da „liegen“, wo die Patienten aufgenommen werden, die Termine für die Versendung der Nachbefragung überwacht und die Fragebögen versendet werden. Bitte erstellen Sie keine Kopien der Excel-Patientenliste, da sonst die Kommunikation mit der PAIN2020-Datenbank gestört wird.

Wenn mehrere Nutzer mit der Excel-Patientenliste arbeiten oder hierüber die PAIN2020-Datenbank aufrufen wollen, empfiehlt sich deren Speicherung auf einem zentralen Server.

Möchten die anderen Nutzer direkt in der PAIN2020-Datenbank arbeiten, können sie das über einen eigenen Zugang mit Benutzernamen und Kennwort tun.

Die Randomisierung findet automatisch beim „Anlegen“ des Patienten in der Excel-Patientenliste statt. Dort ist ein Algorithmus hinterlegt, der 70% der eingeschlossenen Patienten der Interventionsgruppe und 30% der Kontrollgruppe zuweist.

Jeder Patient erhält den DSF inkl. PCS möglichst vor dem Info-Termin ggf. mit einer schriftlichen Einladung (s. Vorlage B2) vom teilnehmenden PAIN2020-Zentrum. KEDOQ-Nutzer können ihre etablierten Dokumentationsroutinen nutzen – auch ihren eigenen DSF. Der PCS (nicht im Kerndatensatz KEDOQ-Schmerz enthalten) wird dann ergänzend zur Verfügung gestellt (Dokument B13).

Der vom Patienten ausgefüllte DSF inkl. PCS wird vom Patienten an die Einrichtung zurückgesandt oder spätestens zum Info-Termin mitgebracht. Dort wird er nach fehlenden Werten durchgesehen, um die Vollständigkeit der Daten zu ermöglichen.

Nach der Einwilligung des Patienten in die Teilnahme an der Studie wird der DSF inkl. PCS in die PAIN2020-Datenbank eingegeben.

KEDOQ-Nutzer greifen auf bestehende Routinen zurück, die ihr Daten-erfassungsprogramm mit sich bringt.

Für den Diagnostiktermin in der SRV werden eine Kopie und die psychometrischen Ergebnisse des DSF inkl. PCS an den SRV-Arzt (zusammen mit weiteren Unterlagen und der Bitte um Rückmeldung) übermittelt.

Der zurückgegebene/zurückgesandte DSF wird von dem PAIN2020-Zentrum auf Vollständigkeit kontrolliert. Rückfragen wegen fehlender Antworten können dann dem Patienten beim IMA gestellt und ggf. Angaben in der Papierversion des DSF sowie in der PAIN2020-Datenbank nachgetragen werden.

Die Verlaufsfragebögen werden entweder online von den Patienten selbst (wenn sie per Email angeschrieben wurden) oder durch das PAIN2020-Zentrum bzw. Greifswald (wenn sie postalisch angeschrieben wurden) in die PAIN2020-Datenbank eingegeben. Falls Angaben fehlen, wird dies in der PAIN2020-Datenbank automatisch angezeigt. Auch hier kann, sofern möglich, das PAIN2020-Zentrum den Patienten auf fehlende Antworten ansprechen.

Grundsätzlich gilt: Wenn der Patient eine Frage ganz bewusst ausgelassen und nicht beantwortet hat, muss dies akzeptiert werden. Auf keinen Fall sollte sich ein Patient zu einer Antwort auf irgendeine Frage „gedrängt“ fühlen.

Für die Studie ist eine ausreichend große Stichprobe an Daten geplant, um repräsentative Ergebnisse zu erhalten. Die Auswertung erfolgt durch ein unabhängiges Wissenschaftsinstitut. Zudem wurde ein Monitoring-Konzept erstellt, um die Qualität der Daten während der laufenden Studie sicherzustellen.

Die Patienten müssen natürlich informiert werden, wenn sie von dem aufnehmenden PAIN2020-Zentrum (nach dem IMA) zu einer anderen Einrichtung zur Therapie gewiesen werden. Das erfolgt in Ihrer Einrichtung grundsätzlich mit Ihren Empfehlungen nach dem IMA. Im Fall der Empfehlung eines Therapiemoduls (B-IMST oder E-IMST) in einer anderen Einrichtung informieren Sie den Patienten und die Einrichtung, „übergeben“ die Dokumentation in der PAIN2020-Datenbank, sind aber weiterhin für die Nachbefragung dieses Patienten zuständig.

Das PAIN2020-Zentrum ist zuständig. Die Excel-Patientenliste dient der Aufnahme des Patienten in die Studie sowie der Koordination des Versorgungsverlaufs und der beiden Nachbefragungen mit den Verlaufsfragebögen.

Wenn die Patienten aus dem PAIN2020-Zentrum in die SRV geschickt werden, bleibt die Verantwortung für die Koordination und die Datenerhebung für das Projekt beim aufnehmenden Zentrum.

Das passiert analog im Sonderfall eines Verbunds, in dem Patienten aus dem IMA in ein Therapiemodul geschickt werden. Das aufnehmende PAIN2020-Zentrum übergibt den Patienten telefonisch und elektronisch an das Zentrum, das die Therapiemodule ausführt. Parallel muss das IMA-Zentrum wissen, wann die Therapiemodule beginnen. Alle Daten, die für die Dokumentation der E-IMST/B-IMST anfallen, werden dann direkt von der E-IMST/B-IMST-Einrichtung in die PAIN2020-DB eingegeben. Insofern stellt sich hier kein Problem des Datenschutzes, die Schnittstelle für die Umsetzung wird technisch gelöst.

Der Patient hat jederzeit das Recht seine Teilnahme ohne Angaben von Gründen zu widerrufen. Nach Ausschluss müssen alle Dokumente vernichtet werden, sodass der Patient nicht mehr identifizierbar ist. Das Prozedere ist wie folgt geplant:

  1. schriftliche Erklärung des Patienten
  2. Vermerk/Statusänderung in der Patientenübersicht durch das PAIN2020-Zentrum
  3. Bestätigung durch Datenmanager
  4. Möglichkeit des Ausdrucks eines Belegs durch das Zentrum

Programmseitig wird eine Funktion implementiert, die nur der Datenmanager der PAIN2020-DB aufrufen kann, mit deren Hilfe alle Daten des ausgewählten Patienten gelöscht bzw. für die Verarbeitung gesperrt werden.

Beim Löschen bleibt nur die Information der Patienten_ID mit dem Vermerk, dass dieser Datensatz/Patient gelöscht wurde, erhalten.

Allgemein gilt, dass die (richtigen) Dokumente/Fragebögen dem Patienten so schnell wie möglich nachgereicht werden sollten. Bei Unsicherheiten sollte Rücksprache mit dem zuständigen Konsortialpartner für die Evaluation bzw. der Projektleitung gehalten werden.

Ja, Vorlagen können im Gegensatz zu Dokumenten verändert werden. Das heißt, dass Sie Formulierungen entsprechend Ihrer Routinen anpassen können.

Statt der von PAIN2020 vorbereiteten Vorlagen können Sie aber auch eigene gleichsinnige bereits vorhandene Unterlagen verwenden. Ausnahmen bilden Patienteninformationen und -Einwilligungen, die im Wortlaut nicht verändert werden dürfen. Sie sind unter den Vorlagen, damit Sie Ihre jeweils Verantwortlichen eintragen können. Auch bei den Anschreiben für die Nachbefragungen sollten die vorformulierten Texte nicht verändert werden. 

FAQ – Info-Termin & IMA

Das teilnehmende PAIN2020-Zentrum führt den Info-Termin durch. Es handelt sich um ein kurzes ärztliches Gespräch, in dem die Ein- und Ausschlusskriterien für PAIN2020 geprüft werden. Bei möglichem Einschluss werden die Patienten um ihre Zustimmung gebeten. Danach kann die Randomisierung erfolgen.

Der DSF und der PCS sollten möglichst vor dem Info-Termin ausgefüllt werden, damit die/der durchführend/e Ärztin/Arzt bereits einen Überblick über die Schmerzen des Patienten und dessen mögliche Risikofaktoren erhält. Spätestens beim IMA / der SRV sollten der DSF und der PCS ausgefüllt vorliegen.

  1. Aushändigung der Patienteninformation und -einwilligung von PAIN2020 und der BARMER an den Patienten
  2. Ärztliches Gespräch zur Information über das Projekt, zum Beantworten von Fragen sowie zum Prüfen der Ein- und Ausschlusskriterien
  3. Unterschreiben der Patienteneinwilligungen von PAIN2020 und der „besonderen Versorgung“ der BARMER durch Patient und Arzt (sofern der Patient gemäß der Ein- und Ausschlusskriterien aufgenommen werden kann und eine Teilnahme wünscht)
  4. Aufnahme in die Excel-Patientenliste und Randomisierung des Patienten in das IMA bzw. die SRV
  5. Terminvergabe für das IMA bzw. die SRV

Jein – Die reine Information über das Projekt sowie das Klären allgemeiner Fragen können gemeinsam mit mehreren Patienten erfolgen. Ein persönliches Aufklärungsgespräch mit der/dem Ärztin/Arzt ist dennoch erforderlich, um persönliche Fragen klären zu können sowie die Ein- und Ausschlusskriterien (ggf. noch einmal) zu prüfen.

Die Ein- und Ausschlusskriterien wurden gegebenenfalls beim Zuweisungsweg durch eine/n kooperierende/n Ärztin/Arzt vorweg geprüft.

 

Bei Zuweisung durch den Teledoktor (der BARMER) wird auch bereits ein grobes Screening durchgeführt. Melden sich Patienten beim Zentrum selbst, ist ebenfalls ein grobes telefonisches Screening auf Eignung zu empfehlen. In jedem Fall werden die Kriterien noch einmal durch eine/n Ärztin/Arzt beim Info-Termin im PAIN2020-Zentrum geprüft.

Für jeden in PAIN2020 aufgenommenen Patienten kann eine Screening-Pauschale von 35€ berechnet werden. Erfolgte die Zuweisung inkl. Screening durch eine/n kooperierende/n Ärztin/Arzt, erhält diese/r die Screening-Pauschale, in dem er die Anlage 8 des Selektivvertrags ausfüllt und diese dem PAIN2020-Zentrum vor dem Info-Termin zusendet. Erfolgte die Zuweisung über die BARMER oder über den Patienten selbst, erhält das PAIN2020-Zentrum die Screening-Pauschale nach dem Info-Termin, in dem das PAIN2020-Zentrum den Aufwand der BARMER in Rechnung stellt.

Ja, dies ist möglich. Mit dem Patienten wird dann ein neuer Info-Termin vereinbart, bei welchem die Ein- und Ausschlusskriterien erneut geprüft werden.

Die Randomisierung erfolgt während des Info-Termins im PAIN2020-Zentrum nach Einwilligung in das Projekt PAIN2020 sowie der „besonderen Versorgung“ der BARMER (vorliegende Unterschriften durch Patient und Arzt). Durch Einträge der Patientendaten in die Excel-Patientenliste erfolgt eine automatische Randomisierung und zufällige Zuordnung in das interdisziplinäre multimodale Assessment (IMA) oder die schmerztherapeutische Regelversorgung (SRV).

Die Patienten erhalten einen möglichst zeitnahen Termin (1-2 Wochen) für das interdisziplinäre multimodale Assessment (IMA) oder die schmerztherapeutische Regelversorgung (SRV) mit der Information, dass Sie in jedem Fall eine „besondere Versorgung“ erhalten (s. Patienteninformation BARMER). Eine Erläuterung zum Studiendesign mit Hinweis auf die Zuweisung zur Interventions- (IMA) oder Kontrollgruppe (SRV) soll nicht erfolgen.

Der Info-Termin sollte möglichst 1-2 Wochen nach Zuweisung erfolgen. Der Termin für das IMA oder die SRV sollte innerhalb von 1-2- Wochen nach dem Info-Termin stattfinden.

Im interdisziplinären multimodalen Assessment (IMA) erfolgt die Diagnostik durch drei Berufsgruppen aus den Bereichen Medizin, Physiotherapie und Psychotherapie. In einer gemeinsamen Teamsitzung werden die Befunde des Patienten und in einem gemeinsamen Abschlussgespräch mit dem Patienten eine Therapieempfehlung besprochen. Solch ein Assessment findet derzeit als Aufnahme-Assessment in schmerztherapeutischen Einrichtungen bei Patienten mit hoch chronifizierten Schmerzen statt. Ziel dabei ist meist die Prüfung der Indikation für eine teilstationäre/stationäre multimodale Schmerztherapie. Daher ist das Aufnahme-Assessment meist nicht ergebnisoffen oder sektorenübergreifend und steht für die Patientenzielgruppe in PAIN2020 mit anhaltenden, aber nicht chronifizierten Schmerzen (seit mindestens 6 Wochen oder in kürzeren Phasen innerhalb der letzten beiden Jahre mehrfach auftretend) bisher nicht zur Verfügung

Nein, dies ist im Rahmen der Projektlaufzeit von PAIN2020 nicht möglich. Wenn Patienten spezifische Diagnostik oder eine spezifische Einzeltherapie benötigen, ist dies das Ergebnis des IMA.

Die konkreten Inhalte der neuen Versorgungsleistung werden in einer eigens dafür organisierten PAIN2020-Schulung vermittelt. Jedes teilnehmende PAIN2020-Zentrum nimmt gemeinsam mit anderen PAIN2020-Zentren an der Schulung teil. Die Schulung ist für einen ganzen Tag angesetzt und schult die einzelnen Professionen (Arzt, Physiotherapeuten, Psychologen, Dokumentationsassistenz) in interdisziplinären und disziplinären Inhalten zum Screening, zum interdisziplinären multimodalen Assessment, zu den Therapiemodulen E-IMST und B-IMST, zur Dokumentation und zum Monitoring in PAIN2020.

 

Weitere Informationen erhalten die teilnehmenden PAIN2020-Zentren unter anderem aus den Handbüchern und Schulungsunterlagen. Eine Schulung von „Nachrückern“ beim nächsten angebotenen Schulungstermin ist selbstverständlich möglich.

Die Hausärzte erhalten zu jedem Schritt des Patienten im Projekt PAIN2020 eine Rückmeldung, sofern der Patient/die Patientin der Datenweitergabe einwilligt. Dies betrifft den Info-Termin (Information über Ein-/Ausschluss und Randomisierung in das IMA/die SRV), das IMA bzw. die SRV (Befundbericht) und gegebenenfalls das begleitende Therapiemodul B-IMST. Hierfür stellt PAIN2020 entsprechende Vorlagen zur Verfügung, die das PAIN2020-Zentrum an die Hausärzte versenden kann.

Am Ende jedes stattgefundenen interdisziplinären multimodalen Assessment (IMA) findet eine anonyme Befragung zur Zufriedenheit der Patienten statt. Diese Bögen werden gesammelt von jedem PAIN2020-Zentrum am Ende des Monats an die Universitätsmedizin Göttingen (z. Hd. Frau Deppe und Frau Schouten) versendet, dort ausgewertet und dem PAIN2020-Zentrum als Rückmeldung zur Verfügung gestellt.

In beiden Studienarmen können Leistungen der Regelversorgung empfohlen werden, da es sich um eine ergebnisoffene Diagnostik handelt. Die Leistungen der Regelversorgung nach dem IMA werden über die Krankenversicherung finanziert.

In beiden Studienarmen können Leistungen der Regelversorgung empfohlen werden, da es sich um eine ergebnisoffene Diagnostik handelt. Die Leistungen der Regelversorgung nach dem IMA werden über die Krankenversicherung finanziert.

Die Leistungen der schmerztherapeutischen Regelversorgung werden über die Krankenversicherung finanziert.

FAQ – Therapie

Die konkreten Inhalte für das E-IMST und B-IMST werden in einer PAIN2020-Schulung vermittelt. Für die inhaltliche Ausgestaltung erhalten Sie im Rahmen der Schulung Präsentationen, Arbeitsblätter, Hintergrundinformationen, Dokumentationsbögen sowie detaillierte Ablaufpläne für die Durchführung der Therapieeinheiten.

 

Was das Zeitmanagement pro Therapieeinheit in E-IMST und B-IMST anbelangt, sind Sie innerhalb der vorgesehenen 180min und der geplanten Gesamtstundenzahl pro Profession flexibel.

Die Patienten können aus dem IMA bedarfsgerecht in alle Optionen der Regelversorgung oder ergänzend eines der beiden ambulanten Therapiemodule gesteuert werden. Wir haben nach den (wenigen) Erfahrungen mit frühen Patienten den Anteil der Patienten mit Therapiebedarf in die neuen Therapiemodule geschätzt. Sie entscheiden über Ihre Empfehlung, der Patient, ob er sie annimmt.

 

Die E-/B-IMST-Teilnahme wird protokolliert und auch mit der BARMER abgerechnet. Wenn der Anteil weitab unserer Schätzung und damit unserer Kostenkalkulation liegt, müssen wir Lösungen dafür finden.

Ab 4 Patienten spricht man i.d.R. von einer Gruppe. Dies ist in PAIN2020 aber auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit und muss von Seiten Ihres Controllings entschieden werden.

 

Wir beschreiben das Ziel voller Gruppen mit verschiedenen Optionen. Wenn in absehbarer Zeit keine Gruppe stattfindet, kann den Patienten eine nächstgelegene zeitlich günstigere Therapieoption nahegelegt werden.

Wichtig ist die durchgängige Patientenmotivation. Geschlossene Gruppen und geeignete Methoden sollen diesen Aspekt erleichtern. Wenn Patienten einmal einen Termin nicht wahrnehmen können, können Ausweichtermine -in der nächsten Gruppe- angeboten werden.

Nein, die E-IMST steht ausschließlich Patienten nach dem IMA zur Verfügung. Umgekehrt können Patienten außer der E-IMST, da es sich um einen einmaligen Termin handelt, in dem halben folgenden Beobachtungsjahr weitere Regelversorgung erhalten.

 

Neben E-IMST sind Angebote der Regelversorgung möglich. Während des B-IMST sind andere Angebote der Regelversorgung nicht sinnvoll, sie würden den 10-wöchigen Ablauf und die Motivation der Patienten stören.

keine rechtlichen. Wir bemühen uns gemeinsam mit dem PAIN2020-Zentrum um die Zuweisung.

… das kann die Einrichtung entscheiden. Wir beschreiben das Ziel voller Gruppen mit verschiedenen Optionen. Wenn in absehbarer Zeit keine Gruppe stattfindet, kann den Patienten eine nächstgelegene zeitlich günstigere Therapieoption nahegelegt werden.

Nein. Für den Fall, dass die zugewiesenen Patienten zu Beginn krankgeschrieben sind, sollte diese Krankschreibung möglichst schnell beendet und im weiteren Verlauf vermieden werden.

Es werden keine Fahrtkosten erstattet.

Für den Fall der Vertretungssituation wird empfohlen für jede Profession einen Vertreter bzw. eine Vertreterin zur Verfügung zu stellen. Nur im äußersten Notfall können sich die Professionen gegenseitig vertreten, wobei darauf zu achten ist, dass mind. zwei verschiedene Professionen während der Therapieeinheit anwesend sind. In jedem Fall ist die Vertretung der Professionen zu dokumentieren.

FAQ – Verlauf

Für die beiden Nachbefragungen ist das jeweilige aufnehmende PAIN2020-Zentrum zuständig.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Verlaufsfragebögen zu versenden:

 

  1. Online per E-Mail
  2. Schriftlich per Post (wenn die E-Mail-Adresse des Patienten nicht vorliegt oder wenn der Patient auch auf E-Mail-Mahnungen nicht antwortet)

 

Wenn Patienten den Verlaufsfragebogen nicht beantwortet haben, ist es in beiden Fällen notwendig, die Patienten telefonisch noch einmal zu erinnern. Die Verlaufsfragebögen sind die Träger der outcome-Kriterien für unsere Studie!

Die erste Nachbefragung findet 3 Monate und die zweite Nachbefragung 6 Monate nach dem IMA- bzw. dem SRV-Termin statt. Der Termin wird für jeden Patienten automatisch in der Excel-Patientenliste angegeben. Außerdem erscheinen farbige Markierungen des Datums:

 

Keine Farbmarkierung: keine Aktion notwendig

 

Grün: Datensatz ist in der PAIN2020-Datenbank vollständig vorhanden

 

Gelb: der Termin steht an, der Patient sollte angeschrieben werden

 

Orange: der Fragebogen wurde begonnen, aber nicht vollständig ausgefüllt

 

Rot: Datensatz ist nicht vorhanden und Datum wurde überschritten; weiter versuchen!

In jedem Schreiben müssen sich folgende Dokumente befinden:

  • ein Anschreiben an den Patienten
  • der jeweilige Verlaufsfragebogen beschriftet mit der Patienten-ID
  • ein frankierter Rückumschlag (DIN A4 ohne Fenster), auf dem das PAIN2020-Zentrum bereits als Empfänger angegeben ist

Beim Klicken auf das Datum zum Email-Versand in der Excel-Patientenliste wird in Ihrem üblichen E-Mail-Postfach eine E-Mail an den Patienten mit einem Link vorbereitet. Bitte kopieren Sie den Text des Anschreibens aus den jeweiligen zur Verfügung stehenden Vorlagen.